EBNER | TECHCenter
EBNER TECHCenter
Wir unterstützen Sie als zuverlässiger Partner bei der prozessnahen Entwicklung, beim Aufbau von Prototypen sowie bei der Bewertung von Leistungsgrenzen.
Eine prozessnahe Entwicklung ermöglicht es, optimale Prozessbedingungen gezielt mit den gewünschten Material- und Produkteigenschaften abzugleichen. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern nicht nur wertvolle Informationen für aktuelle Fragestellungen, sondern führen langfristig zu messbaren Vorteilen – etwa durch Effizienzsteigerungen in Produktionsanlagen oder die Senkung von Herstellkosten.
Versuchsanlagen
Versuchsanlagen
Mess- und Prüfmethoden
Mess- und Prüfmethoden
Gemeinsam Innovation vorantreiben
Mit uns haben Sie die Möglichkeit Ihr R&D Projekt jeglicher Art in Kooperation mit unserem weltweiten Expertennetzwerk zu einem Erfolg zu bringen. Abhängig von der jeweiligen Themenstellung arbeiten wir entweder mit Partnern oder unseren In-house Experten zusammen, um die Grundlage für nachhaltige Innovation und technologische Spitzenleistung zu schaffen.
Dabei profitieren Sie von unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Abwicklung von Innovationsprojekten, disziplinär übergreifendem Denken und proaktiver und partnerschaftlicher Arbeitsweise. Durch die Bündelung von Know-how, Erfahrung und Ressourcen entstehen maßgeschneiderte Lösungen, die neue Maßstäbe setzen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile sichern.
Gemeinsam setzen wir Ihre Vision um!
Unser Expertenteam unterstützt Sie bei der Entwicklung und beim Testen neuer Verfahren.
- Reduzierung technischer Risiken
- Kürzere Entwicklungszeiten
- Optimierte Kostenstruktur
Versuchsanlagen – Batch und Kontinuierlich
Für realitätsnahe Untersuchungen steht Ihnen ein breites Spektrum an Versuchsanlagen zur Verfügung.
SimCAL Gen3
Die Bezeichnung SimCAL bedeutet Simulator for Continuous Annealing Line.
Mit diesem Versuchsstand kann der Wärmebehandlungsprozess, der in Industrieöfen stattfindet, gezielt simuliert werden. Ursprünglich wurde dieser Simulator zur Auslegung von Härtelinien und Kontiglühlinien entwickelt.
Die Möglichkeit, sehr schnell, effektiv und flexibel individuelle Glühkurven für den Eigenbedarf oder für Kundenanforderungen zu simulieren, hat jedoch das Anwendungsgebiet enorm vergrößert.
Um die erzielbaren mechanischen Eigenschaften eines Werkstoffes zu ermitteln, werden kleine Blechstreifen, in sehr kurzer Zeit, durch Widerstandserwärmung auf maximal 1200 °C erhitzt und anschließend je nach Anforderung sehr langsam oder mit hoher Kühlgeschwindigkeit auf die gewünschte Endtemperatur abgekühlt.
Technische Details:
- Chargenform: Bleche
- Chargendimensionen (LxBxH): max. 450 x 30 x 2,5 mm
- Heizzone:
- Länge Heizbereich: 300 mm
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsart: Widerstandserwärmung
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- max. Probentemperatur: 1200 °C
- Kühlzone:
- Länge Kühlbereich: 300 mm
- Regelbereiche Kühlzone: 1
- Kühlungsart: Konvektion
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Bandzug: 1 – 4 N/mm²
Chargenform
SimCAL Gen5
Kontinuierliche Glühanlagen sind komplexe Aggregate mit vielen Stellgliedern, welche den Prozess beeinflussen (z.B. Heizraten, Kühlraten, Atmosphärenzusammensetzung, Taupunkt, Bandzug, etc.) und somit dem Produkt individuelle Eigenschaften geben (mechanische Eigenschaften, magnetische Eigenschaften, Mikrostruktur, Phasenumwandlung, etc.).
Effiziente Produktion, Prozessoptimierung und Entwicklung neuer Produkte sind ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit moderner Unternehmen.
Speziell im Bereich kontinuierlicher Wärmebehandlungsanlagen gestaltet sich das oft schwierig, da die meist sehr großen Anlagen für Versuchsglühungen aus der Produktion genommen werden müssen bzw. die Anlagen nicht flexibel genug sind, um die gewünschten Versuchsprogramme prozesssicher darstellen zu können.
Effizienter und weitaus schneller realisierbar ist es, die Wärmebehandlung im Labormaßstab zu simulieren.
Technische Details:
- Chargenform: Bleche
- Chargendimension (LxBxH): max. 500 x 200 x 3 mm
- Heizzone:
- Länge Heizbereich: 600 mm
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsarten: Widerstandserwärmung, Strahlung
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Max. Probentemperatur: 1260 °C
- Kühlzone:
- Länge Kühlbereich: 475 mm
- Regelbereiche Kühlzonen: 1
- Kühlungsart: Konvektion
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Bandzug: max. 3900 N
Chargenform
Topfofen
Ein Topfofen ist ein kompakter, elektrisch oder gasbetriebener Ofen für industrielle Wärmeprozesse. Dank seiner kompakten Bauweise sowie elektrischen oder gasbetriebenen Betriebsweise ermöglicht er exakte Temperaturführung und kurze Aufheizzeiten – ideal für Versuche, Materialtests und kleine Chargen.
Typischer Einsatz:
- Wärmebehandlung von Metallen (Härteprozesse, Glühen, Anlassen)
- Laboranwendungen
- Materialprüfung (z. B. für mechanische und thermische Tests)
Technische Details:
- Chargenform: Bleche, Platten
- Ofenraum [Ø x H]: 280 x 250 mm
- Heizzone:
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsart: Gas
- Beheizungsmethode: Strahlung
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Max. Ofenraumtemperatur: 980 °C
- Sonstige Chargiermethoden:
- Korb/Gestell: Stückgut
Chargenform
GREENBAFx®
Die Anforderungen der Zukunft fordern uns alle heraus, unsere Prozesse nachhaltiger zu gestalten und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dieser Herausforderung vor Augen, haben wir mehrere Jahre intensiver Arbeit in die Entwicklung der nächsten Generation von Haubenofenanlagen investiert. Bei der Entwicklung wurde der Schwerpunkt auf die Maximierung der Energieeffizienz, die Vermeidung von Emissionen und die Vereinfachung der Betriebsabläufe gelegt.
Diese nächste Generation von Haubenöfen, die patentierte GREENBAFx® Serie von Ofenanlagen, verfügt über innovative Lösungen zur Einbringung der Wärme in den Prozess sowie zur Wiederverwendung der bei der Kühlung abgegebenen Energie.
Technische Details:
- Chargenform: Bunde
- Ofenraum [Ø x H]: 2000 x 3000 mm
- Heizzone:
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsart: Elektrisch
- Beheizungsmethode: Konvektion
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Max. Ofenraumtemperatur: 750 °C
- Sonstige Chargiermethoden:
- Korb/Gestell: Stückgut
Chargenform
HITT - Hochtemperatur-Haubenofenanlage
Für Hochtemperaturglühungen (HTA) entwickelte EBNER im eigenen Forschungs- und Entwicklungslabor den HITT-Haubenofen. Die Hochtemperaturglühung dient zur Ausbildung von Körnern mit der magnetisch günstigen Goss-Textur durch Sekundärrekristallisation. Weiters wird bei Glühtemperaturen von >1150 °C und reiner H₂-Atmosphäre Schwefel und Stickstoff aus dem Material entfernt. Die im Vorprozess aufgebrachte MgO-Trennschicht verhindert das Verkleben der Windungen bei der hohen Temperatur im Glühraum.
Technische Details:
- Chargenform: Bunde
- Ofenraum [Ø x H]: 1800 x 2600 mm
- Heizzone:
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsart: Gas
- Beheizungsmethode: Strahlung
- Mögliche Atmosphären: N₂, H₂, etc.
- Max. Ofenraumtemperatur: 1200 °C
- Sonstige Chargiermethoden:
- Korb/Gestell: Stückgut
Chargenform
Rollenherdofen bis 980°C
EBNER Rollenherdöfen überzeugen mit Flexibilität, Präzision und geringsten Temperaturdifferenzen auf den erwärmten Platinen sowie mit höchsten Verfügbarkeiten durch robuste Mechanik.
Die Anlage ist elektrisch beheizt ausgeführt. Aufgrund der Breite handelt es sich um eine ideale Versuchsanlage, beispielsweise für Kunden im Automotive-Bereich.
Technische Details:
- Chargenform: Bleche, Platten, Rohre
- Ofenraum [L x B x H]: 2800 x 2600 x 100 mm
- Beheizte Länge: 7,6 m
- Heizzone:
- Regelbereiche Heizzonen: 3
- Beheizungsart: Elektrisch
- Beheizungsmethode: Strahlung
- Mögliche Atmosphären: Luft, Mischgas N₂ und
CH₄ - Max. Ofentemperatur: 980 °C
- Fördertechnik: Rollen
- Sonstige Chargiermethoden:
- Korb: Stückgut
Chargenform
Rollenherdofen bis 600°C
Der Rollenherdofen mit HICON®– Hochkonvektionstechnologie erwärmt die Platinen schnell und präzise. Nach punktgenauer Erreichung der Materialtemperatur werden die Platinen im Schnellbetrieb aus dem Ofen gefahren, wo sie am Entnahmerollgang gestoppt, zentriert und angehoben werden.
Technische Details:
- Chargenform: Bleche, Platten, Rohre
- Ofenraum [L x B x H]: 2400 x 1000 x 50 mm
- Beheizte Länge: 3,2 m
- Heizzone:
- Regelbereiche
Heizzonen: 1 - Beheizungsart: Elektrisch
- Beheizungsmethode: Konvektion
- Mögliche Atmosphären: Luft
- Max. Ofenraumtemperatur: 600 °C
- Fördertechnik: Rollen
- Regelbereiche
- Sonstige Chargiermethoden:
- Korb: Stückgut
Chargenform
HICON® Schwebebandofen
Im horizontal aufgestellten HICON® Schwebebandofen schwebt das Band in der kompletten Anlage berührungslos auf einem heißen Luftstrom, der durch ein spezielles HICON® Luftumwälzsystem erzeugt wird. Durch ein neu entwickeltes Düsensystem wurden sowohl die Wärmeübertragungsleistung als auch die Tragfähigkeit wesentlich gesteigert. Dies ermöglicht – insbesondere bei dicken Bändern – erhebliche Steigerungen der Durchsatzleistung.
Nach Erreichen der Lösungsglühtemperatur und Haltezeit erfolgt eine rasche und präzise Abschreckung in einer kombinierten Wasser-/Luftquench. Mit dieser werden einerseits die geforderten Abkühlgradienten und damit Festigkeiten für die unterschiedlichen Banddicken und Legierungsgruppen erreicht, andererseits wird aber gewährleistet, dass ein trockenes, planes Band die Kühlquench verlässt.
Technische Details:
- Chargenform: Bund, Bleche
- Max. Dimensionen der Charge:
- 1500 mm (Ø Bund außen)
- 860 mm (Breite)
- 0,2–4 mm (≠)
- Beheizte Länge: 4,5 m
- Heizzone:
- Regelbereiche Heizzonen: 1
- Beheizungsart: Gasbrenner CH₄
- Mögliche Atmosphären: Luft
- Max. Temperatur: 600 °C
- Kühlzone:
- Länge Kühlbereich: 8 m
- Regelbereich Kühlzone: 2
- Kühlungsarten: Wasser, Luft
- Mögliche Atmosphären: Luft
- Fördertechnik: Luftpolster
Chargenform
Mess- und Prüfmethoden
Zur umfassenden Analyse und Charakterisierung von Prozessen, Materialien und Bauteilen bieten wir ein modernes Portfolio an Prüf- und Messtechniken:
- Metallographische Untersuchungen
- Zerstörende und zerstörungsfreie Prüfverfahren
- Berührende und berührungslose Temperaturmessung
- Analyse von Atmosphären, Medien und Gasen
- Leitwertmessung
Zusätzlich können wir Sie unterstützen mit tiefgehender Expertise in Wärmebehandlungsprozessen für Eisen- und Nichteisenwerkstoffe.
Stahlrohrprüfstand
Der Strahlrohrprüfstand ist für die Erprobung von Strahlrohren unter realitätsnahen Bedingungen ausgelegt. Dabei können sowohl die Ofenatmosphäre als auch die entstehenden Abgase analysiert werden, unter anderem hinsichtlich Rest-Sauerstoff, CO und NOx.
Zusätzlich ermöglicht der Prüfstand das Erfassen von Brennerdrücken, der Temperaturverteilung am Strahlrohr, sowie des UV-Stroms zur Flammenüberwachung.
Technische Details:
- Temperatur: bis zu 950°C
- Prozessatmosphäre: Luft
- Leistung: bis zu 200 kW
- Betriebsgase: CH₄, H₂, Butane, Koksgas
Brennerprüfstand
Der Brennerprüfstand ist für die Erprobung von Brennern unter realitätsnahen Betriebsbedingungen ausgelegt. Dabei werden Flammenbild, Zündverhalten und relevante Abgasparameter bewertet. Für Wasserstofftests werden temporär Gasbündel eingesetzt, die nach den Prüfungen wieder entfernt werden.
Die Brennerkammer ermöglicht durch zusätzliche Hilfsbrenner, Kühlrohre und vorgewärmte Brennluft eine stabile und präzise Regelung des Temperaturfeldes während der Versuche.
Technische Details:
- Temperatur: bis zu 1200°C
- Leistung: bis zu 200 kW
- Betriebsgase: CH₄, H₂, Butane, Koksgas
Unsere R&D-Kooperationen ermöglichen
- die effiziente Entwicklung neuer Technologien
- die gezielte Optimierung bestehender thermischer Prozesse
- die schnelle Überführung innovativer Ideen in marktreife Anwendungen
Dabei stehen Qualität, Präzision und Zukunftssicherheit stets im Mittelpunkt.
Gemeinsam gestalten wir Fortschritt – partnerschaftlich, innovativ und zielorientiert.
